Vom 4.3. bis 6.3.2009 war ich auf einem Workshop in Tübingen bezüglich Patterns im Bereich E-Learning. Pattern sind einfach gesagt Entwurfs-/Beschreibungsmuster für Standardprobleme und deren Lösung. Ihren Ursprung haben sie bei dem Architekten Christoph Alexander.

Da ich erst seit kurzem (Mitte Februar) an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg beschäftigt bin und in einem Projekt mitarbeite ist die ganze Welt der Wissenschaft mehr oder weniger Neuland für mich. So bezeichne ich mich auch in diesem Gebiet der Patterns als Neuling. Für mich war daher der Workshop eine große Tür in die „Welt der Wissenschaft“. Aber um es vorweg zu nehmen, hier kocht man auch nur mit Wasser.

Der Workshop bestand überwiegend aus kurzen Präsentationen über aktuelle Projekte, die, zum Teil in sehr weitem Sinne, mit didaktischen Entwurfsmustern zu tun hatten. Eine kurze Zusammenfassung einiger für mich interessanter Vorträge folgt in kürze. Am Donnerstagnachmittag war dann auch eine Arbeitsphase eingebaut, in der unter anderem versucht wurde, solche Design Patterns zu erstellen.

Insgesamt muss man die drei Tage differenziert betrachten. Vom Thema her kann ich aus meiner Sicht sagen, kam hier nicht viel für mich heraus. Wie gesagt bezeichne ich mich als Neuling in dieser Community, der noch keine bis wenige Erfahrungen damit hat. Zwar hatte ich zu Beginn ein grobes Bild über Patterns, da an diesem Wokshop sehr viele Personen aus unterschiedlichen Richtungen (Informatik, Pädagogik, Medienwissenschaft, …) vertreten waren, gab es auch unterschiedliche Auffassungen und Definitionen von Design Patterns. Insgesamt hat sich mein Verständnis zwar um einige „Horizonte erweitert“, mein Bild von den Entwurfsmustern ist aber etwas unschärfer geworden.

Zum anderen war es aber interessant zu sehen, wie und was andere Personen in diesem Bereich arbeiten. Auch der Kontakt zu und mit anderen Personen aus den unterschiedlichen Richtungen war sehr wichtig und begeisternd für mich. Es kommt denke ich nicht alle Tage vor, dass man mit Größen der Patternszene wie Helen Sharp, Yishay Mor oder Christian Kohls an einem Tisch sitzt. Aber auch andere Korifähen des E-Learningbereichs waren anwesend, so Peter Baumgartner, Joachim Wedekind oder Ralf Hilgenstock (Moodle). Ich würde mich freuen, den einen oder anderen vielleicht auf einem anderen Workshop oder Tagung wieder zu sehen.

Zusammenfassend kann ich also doch ein positives Fazit ziehen. Ich habe viele neue Erkenntnisse und Erfahrungen gewonnen und auch neue Kontakte geknüpft.

Einen weiteren Bericht zum Workshop gibt es auch von Peter Baumgartner.